„Fluchtgeschichten“ | Bild 1

Unsere Ausstellung zeigt 19 Bilder aus dem Projekt „Willkommen in Deutschland“, das die Fachstelle Frühe Hilfen in Kooperation mit dem Jobcenter Mayen-Koblenz und unter Anleitung von Andrea Feld mit_jungen Müttern durchführte, um deren Fluchtgeschichten zu thematisieren und auf Leinwand zu bringen. Frau A A lebte in einem kleinen Dorf in Somalia als Schafhirtin in einer Hütte gemeinsam mit ihren Tieren. Da ihre Mutter früh starb bekam sie eine Stiefmutter. Mit 19 Jahren wurde sie für ein Kamel und einige Schafe an einen Mann als Zweitfrau verheiratet. Die Kinder dieses Mannes waren schon so alt wie sie selbst. Mit dem Mann bekam sie zwei Kinder. Als sie es bei ihm nicht mehr aushalten konnte, flüchtete sie mit ihren kleinen Töchtern im Alter von 15 Monaten und zwei Monaten zu einer Tante, der Schwester ihrer verstorbenen Mutter und bat diese um Hilfe. Zwei Jahre lebte sie bei dieser Tante in der Stadt. Ihr Mann fand sie dort und nahm ihr die Kinder fort. Sie lernte einen neuen Mann aus einem anderen Stamm kennen, der gut zu ihr war. Doch er wurde von dem Vater ihrer Kinder bedroht. So flüchteten sie über Libyen nach Italien. Sie waren 4 Monate unterwegs. Seit 2016 wohnt sie nun im Kreis Mayen-Koblenz und hat nun wieder zwei kleine Kinder. Zu den älteren Kindern in Somalia bekommt sie keinen Kontakt mehr. Auf dem Bild sieht man das Haus, den Mann und die Kinder.

„Fluchtgeschichten“ | Bild 1

Unsere Ausstellung zeigt 19 Bilder aus dem Projekt „Willkommen in Deutschland“, das die Fachstelle Frühe Hilfen in Kooperation mit dem Jobcenter Mayen- Koblenz und unter Anleitung von Andrea Feld mit_jungen Müttern durchführte, um deren Flucht- geschichten zu thematisieren und auf Leinwand zu bringen. Frau A A lebte in einem kleinen Dorf in Somalia als Schafhirtin in einer Hütte gemeinsam mit ihren Tieren. Da ihre Mutter früh starb bekam sie eine Stiefmutter. Mit 19 Jahren wurde sie für ein Kamel und einige Schafe an einen Mann als Zweitfrau verheiratet. Die Kinder dieses Mannes waren schon so alt wie sie selbst. Mit dem Mann bekam sie zwei Kinder. Als sie es bei ihm nicht mehr aushalten konnte, flüchtete sie mit ihren kleinen Töchtern im Alter von 15 Monaten und zwei Monaten zu einer Tante, der Schwester ihrer ver- storbenen Mutter und bat diese um Hilfe. Zwei Jahre lebte sie bei dieser Tante in der Stadt. Ihr Mann fand sie dort und nahm ihr die Kinder fort. Sie lernte einen neuen Mann aus einem anderen Stamm kennen, der gut zu ihr war. Doch er wurde von dem Vater ihrer Kinder bedroht. So flüchteten sie über Libyen nach Italien. Sie waren 4 Monate unterwegs. Seit 2016 wohnt sie nun im Kreis Mayen-Koblenz und hat nun wieder zwei kleine Kinder. Zu den älteren Kindern in Somalia bekommt sie keinen Kontakt mehr. Auf dem Bild sieht man das Haus, den Mann und die Kinder.
Online-Ausstellung der Fachstelle Frühe Hilfen
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